"Was ist unser Zeitgeist?" von Leon Tsvasman
gelesen von Axel Becker:
http://cafe-podcast.de/video.php?v=6bac38a1beec00b19d5b2f9fce0c44aa"Was ist unser Zeitgeist?"
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TV-Format PAL DV | 4:3 / u.U. lange Ladezeit
Filesize: 693.84 MB
Release: 27.11.2008 23:42
LEON TSVASMANS Werk
gelesen von AXEL BECKER
In seiner Malerei und Lyrik sonst zur eschatologischen Ästhetik (Gedichtband "Horror Vacui" 1986) und in Belletristik - zum düsteren Humor geneigt (Novelle "Die Sabotage" 2000), wird LEON TSVASMAN, fundamentaler Medienphilosoph russischer Herkunft, heute ernst: In seinem metaphorischen FAQ zur Lage der Zivilisation klärt er Wahrheitssuchende über das Wesen der menschlichen Wirklichkeit und über das Trauma und das Missverständnis im Prinzip der menschenfeindlichen Geltungsgesellschaft auf. Es geht auch um Homo Genius, seine Lebensenergie, um autonome Orientierung, die Folgen der Eiszeit und das systemische Vampirismus. Im Gegensatz zu den meisten Lehren der Postmoderne bietet das metaphilosophische Entwurf eine echte humanistische Vision an - die "Wirklichkeit der Liebe", die im Gegensatz zur etablierten "Wirklichkeit des Flow" neue Chancen eröffnet, und ein faszinierendes Menschenbild dazu... (café-podcast.de)
Aus den bisherigen Kritiken:
„Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.“ (Lao-Tse)
Ausgerechnet ein von den akademischen Intrigen verschonter Querdenker erklärt uns in einem verhältnismäßig winzigen philosophischen Werk von knapp dutzend Seiten die Welt so wie sie kein anderer erklären konnte. Eine aphoristische Präzision, die beinahe in jedem Satz ein Aha-Erlebnis hervorruft, zeugt auf die Denkarbeit von Format, Durchblick und der einleuchtenden Bedeutsamkeit alter Meister.
Mit inspirierender Leichtigkeit und ohne die verspielte Arroganz eines modernen Wissensverwalters, begründet der leidenschaftliche Denker einen Versuch, dessen Dichte keine Explikation braucht.
Ausgerechnet als eine multimediale Aufführung - von dem Profidarsteller Axel Becker meisterhaft rezitiert - publiziert Dr. Leon Tsvasman ein Text, in dem ein Fundus steckt, das Potenzial dazu hätte, einem Wahrheitssuchenden die Gewissheit zu geben.
„Was ist unser Zeitgeist?“ ist dialogisch aufgebaut, womit eine Art „FAQ zur Lage der Zivilisation“ entsteht. Der sprachkritische Autor bangt nicht um die Glaubwürdigkeit seiner Worte, sondern um jene Wahrhaftigkeit, die jedem aufmerksamen Leser eine Ahnung verspricht.
Trotz der virtuos anmutenden Finalität bleibt der Text auch für weitere Autorenversionen offen. In seiner Authentizität spiegelt sich das fast sakral anmutende Gebot des Denkers, sich Abstand von eigenen Werken zu nehmen, damit sie nicht zu Geltungen werden, jenem „Übel der Zeit“, der mittlerweile unsere Wirklichkeit beherrscht.
Abgesehen seiner Authentizität versöhnt der Entwurf mehrere weltanschauliche Denkstrukturen, die mit aktuellen Erkenntnissen vieler Disziplinen (Gehirnforschung, Psycholinguistik, Anthropologie, System-, Kultur- und Kommunikationstheorien) vereinbar sind, auch jener, die man in der abendländischen Kultur traditionsgemäß mit „Ismen“ schmückt, wie etwa der radikal-konstruktivistischen Erkenntnistheorie, aber auch im weitesten Sinne mystische Elemente.




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